U25 - Coaching und Therapie für Teenager, Studenten und Junge ERwachsene

Ich weiß nicht, wo in Deinem Leben Du stehst, wenn Du das liest.

 

Vielleicht bist Du 15 Jahre alt und gehst zur Schule, oder vielleicht hast Du das Abi hinter und die Welt vor Dir. Vielleicht studierst Du oder machst eine Ausbildung, bist Berufsanfänger oder arbeitest schon eine Weile.

 

Aber eins weiß ich sicher: Es ist nicht so leicht, da wo Du bist. Du machst es Dir nicht leicht. Du bist ein Suchender, eine Suchende. Klar, jung sein ist toll (auf jeden Fall besser als alt sein ;-)), aber es bringt seine eigenen Herausforderungen mit sich. 

 

Es kann sein, dass Du einen Druck, ein Ziehen, eine Sehnsucht spürst. Oder, dass Dich alles einfach nur nervt. Vielleicht stellst Du Dir viele Fragen:

 

  • Wo ist mein Platz im Leben?
  • Was will ich mit der Zeit auf dieser Erde anfangen?
  • Bin ich auf dem richtigen Weg?
  • Was ist richtig für mich?
  • Wer bin ich?

Ich wünschte, jemand hätte mich unterstützt, als ich mir diese Fragen zum ersten Mal gestellt habe. Jemand, der nicht meine Mutter, mein Vater, meine Freunde, meine Lehrer oder Profs waren. Sondern jemand neutrales, der mir nicht seine Vorstellungen und Erwartungen überstülpt. 

 

Deswegen bin ich jetzt - zehn Jahre später - hier und biete Dir genau das an. Ich begleite Dich ein Stück auf Deinem Weg und gemeinsam bringen wir etwas Ordnung ins Chaos oder Chaos in die Ordnung. Je nachdem, was Dir gerade weiterhilft.

Ich will loslegen - Was Du jetzt sofort tun kannst

Schön und gut, sagst Du, aber ich will nicht warten! Okay, hier kommen drei Dinge, die Du sofort, ohne Vorbereitung tun kannst, um etwas über Dich und Deinen Weg herauszufinden.

1. Austausch

Auch wenn es sich manchmal so anfühlt: Du bist keine Insel! Mach nicht den Fehler, ganz alleine im Sud Deiner immer gleichen Gedanken und Ängste zu schmoren. Denn die drehen sich im Kreis. Dein Gehirn wird ohne frischen Input auf das zurückgreifen, was es schon weiß oder denkt zu wissen. Es lohnt sich, den eigenen Stolz herunterzuschlucken und mit anderen darüber zu sprechen, was Dich bewegt. Am besten mit jedem, der Dir über den Weg läuft.

 

Hör Dir an, was andere dazu sagen. Frage zum Beispiel, wie sie Dich wahrnehmen. Daraus ergeben sich häufig wichtige Denkanstöße. Andere Menschen leben in einer Realität, die sich mitunter sehr von Deiner unterscheidet und sehen Dinge, die Du nicht siehst. Nutze diesen Vorteil. Du musst ja nicht jede Idee verfolgen oder jeden Ratschlag beherzigen.

2. Intuition

Was sie Dir erzählen, muss aber nicht unbedingt für Dich stimmen. Andere Menschen haben in ihrem Leben unterschiedliche Erfahrungen gemacht, aber niemand verfügt über DEINE innere Stimme. Wenn Du gerade verwirrt und ratlos bist, dann klingt das für Dich absurd, aber ich bin überzeugt: Du weißt immer ganz genau, was gut für Dich ist.

 

Zieh Dich zurück vom Lärm der Welt und den Stimmen in Deiner Umgebung. Mach das Handy aus. Schaffe einen Raum nur für Dich und stelle Dir die Frage “Mal angenommen, ich wüsste, was für mich der nächste Schritt ist, was würde ich dann tun?” Lausche auf die Antwort. Du findest sie in Dir. Du bist so viel weiser, als Du denkst.   

3. Losgehen

Aber belasse es nicht beim Rückzug. Natürlich kannst Du warten und hoffen, dass Dich die Erkenntnis, was Du mit Deinem Leben anfangen willst, als spektakuläre Erleuchtung überkommt. Und bis dahin machst du - nichts. Oder ein bisschen Party. Oder ein Jahr Auszeit. Aber ist Dir schon mal aufgefallen, dass die meisten Deiner Freunde aus dem Ausland zurückkommen und nicht schlauer sind als zuvor?

 

Deshalb mein Rat: Geh los. Darüber nachdenken und sprechen ist wunderbar, aber irgendwann wird es Zeit für Aktion. Fang mit irgendetwas an und schau, ob Du es magst, oder nicht. Dann hast Du statt eines Vakuums einen Fixpunkt, auf den Du Dich beziehen kannst. Und Du bist auf dem Weg, Dinge geraten in Bewegung, Türen öffnen sich. Du muss keine Sorge haben, dass Du Dich damit für immer festlegst. Du kannst unterwegs korrigieren. Sieh es als ein Spiel, das Spiel des Lebens. 

"Mal angenommen, das Leben wäre ein Spiel. Worum könnte es dabei gehen?"

Ich will tiefer einsteigen - Impulse

Wenn Du Dich etwas ausführlicher mit Dir und Deinem Leben beschäftigen möchtest, dann kannst Du Dich mit den folgenden Themengebieten auseinandersetzen. Natürlich kannst Du Dir dazu selbst oder mit einem guten Freund zusammen Gedanken machen. Wenn Du dabei das Gefühl hast, das könnte bei Dir ein Knackpunkt sein, lohnt sich eine Beratungsstunde.

1. FAmiliäre Aufträge und Vermächtnisse

Selbst wenn Du den Kontakt zu Deiner Familie völlig abbrechen würdest, kannst Du Dich ihrem Einfluss trotzdem nicht entziehen. Sie prägt Dich unbewusst, stellt aber auch ganz offen Forderungen an Dich. Ein Beispiel für einen klar formulierten Auftrag wäre zum Beispiel, wenn Dein Vater möchte, dass Du Jura studierst und seine Anwaltskanzlei übernimmst. Wenn Du stattdessen eine Schreinerlehre anfangen würdest, ist Ärger vorprogrammiert.

 

Unausgesprochene Aufträge wirken im Verborgenen, aber nicht weniger stark. Wenn zum Beispiel Deine Mutter sich immer mehr Kinder gewünscht hat, aber nur eines bekommen hat, kann es sein, dass Du dich verpflichtet fühlst, später möglichst viele Kinder in die Welt zu setzen. Du lebst dann sozusagen aus Loyalität ihren Traum. Manchmal ist es sehr schwer zu sagen, was Dein eigener Wunsch ist, und was ein familiärer Auftrag ist.

2. Glaubenssätze

Was sind Glaubenssätze? Es sind “Wahrheiten”, die Du so tief verinnerlicht hast, dass Du sie gar nicht mehr bemerkst und somit auch nicht hinterfragen kannst. Hier einige Beispiele:

 

  • Ich muss mich sehr stark anstrengen, um etwas zu erreichen.
  • Anderen kann man nicht trauen.
  • Wenn etwas Gute passiert ist, es Zufall, wenn etwas Schlechtes passiert, bin ich Schuld.

 

Ein Glaubenssatz kann Dich in Deiner Entwicklung ziemlich behindern, denn er blockiert Dein volles Potential. Er verhindert, dass Du frei denken und entscheiden kannst. Es ist nicht so leicht, den Glaubenssätzen auf die Spur zu kommen, weil sie eben nichts sind, das Du bewusst denkst. Du kannst aber mal beobachten, was Deine Eltern oder Personen in Deinem Umfeld glauben und häufig sagen oder während Deiner Kindheit zu Dir gesagt haben. Das können gute Hinweise sein. 

 

3. Deine Rolle

Es ist ganz normal, dass Du bei Deinen Freunden ganz anders bist, als bei einem Vorstellungsgespräch. Es ist einfach eine andere Rolle, die Du spielst. Problematisch wird es, wenn Du in einer bestimmten Rolle festhängst. Bestimmte Verhaltensweisen laufen dann immer wieder auf die gleiche Art und Weise ab. Welche Rolle hast Du in deinem Freundeskreis eingenommen? Bist Du diejenige, die bestimmt, wo es lang geht oder bist du eher der Vermittler, der bei Meinungsverschiedenheiten schlichtet?

 

Je nachdem betonst Du dabei bestimmte Eigenschaften und unterdrückst andere. Irgendwann kommt es Dir dann so vor, als hättest Du keine Wahl mehr. Als Rebell der Familie bist Du immer dagegen, aber niemals frei. Als Super-Kumpel wählst Du den gleichen Beruf wie Deine Freunde, und entdeckst dabei nicht, was Du wirklich willst. Es ist spannend, Deine Rolle zu hinterfragen, um die vielen Facetten Deiner Persönlichkeit zu beleuchten.

Herauszufinden, wer Du bist, ist eine lebenslange Aufgabe. Aber es lohnt sich!

Sehr gerne helfe ich Dir dabei. 

 

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